Paintball für Gruppen, Firmen und Vereine
Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit
Paintball gehört zu den Gruppenaktivitäten, über die hinterher noch lange geredet wird. Damit das in guter Erinnerung bleibt, braucht es etwas Planung. Die größte Gefahr ist nicht der Treffer, sondern ein Nachmittag, an dem zwei Ehrgeizige den Rest der Gruppe überrollen.
Die richtige Gruppengröße
Ab etwa sechs Personen macht Paintball richtig Spaß, weil dann zwei Teams mit je drei Leuten gegeneinander antreten können. Viele Felder nehmen Gruppen erst ab acht oder zehn Personen exklusiv. Kleinere Gruppen spielen dann oft gemischt mit anderen Besuchern, was nicht schlechter sein muss, aber anders ist. Für sehr große Gruppen ab 30 Personen lohnt sich eine Anlage mit mehreren Feldern, damit niemand lange am Rand wartet.
Spielformen, die alle einbinden
Ein guter Schiedsrichter wechselt die Spielformen, damit nicht immer dieselben gewinnen. Bewährt haben sich:
- Flaggenspiel: Wer die Flagge aus der Mitte zur eigenen Basis bringt, gewinnt. Schnelle Läufer und gute Schützen ergänzen sich.
- Verteidigung: Ein Team hält einen Bereich, das andere greift an. Danach wird getauscht.
- VIP: Ein Spieler pro Team darf nicht getroffen werden, die anderen schützen ihn. Gut, um Zurückhaltende ins Spiel zu holen.
- Last Man Standing: Klassiker zum Schluss, wenn alle warm sind.

Teams fair einteilen
Teile die Teams nicht nach Abteilungen, Freundeskreisen oder Hierarchie ein. Mische lieber: Wer viel Sport macht, kommt zu denen, die eher vorsichtig sind. Nach jeder zweiten Runde neu losen sorgt dafür, dass sich kein Lager bildet. Bei Firmenevents tut es gut, wenn die Chefin genauso oft getroffen wird wie der Azubi.
Ein Zeitplan, der funktioniert
| Zeit | Programmpunkt |
|---|---|
| 30 Minuten | Ankommen, umziehen, Erklärungen unterschreiben |
| 20 Minuten | Einweisung und Chrono |
| 90 bis 120 Minuten | Spielrunden mit kurzen Pausen |
| 30 Minuten | Ausrüstung abgeben, duschen |
| offen | Essen, Getränke, Siegerehrung |
Plane großzügig. Gruppen sind fast nie pünktlich vollständig, und Einweisungen dauern bei 20 Personen länger als bei acht.
Wer nicht mitspielen will
In jeder größeren Gruppe gibt es Leute, die lieber zuschauen. Das ist in Ordnung und sollte niemandem peinlich sein. Kläre vorher, ob das Feld einen Zuschauerbereich mit Netz hat und ob Zuschauer dort keine Gebühr zahlen. Wer zögert, probiert oft eine Runde und bleibt dann doch dabei. Eine sanftere Alternative ist Arrow Tag, das sich mit Paintball gut kombinieren lässt.
Kosten fair aufteilen
Bei Firmenevents zahlt meist der Arbeitgeber. Bei privaten Gruppen sorgen die Kugeln für Streit, weil manche viel und andere wenig schießen. Einfache Lösung: Grundpaket gemeinsam, Nachkauf jeder für sich. Wie sich Preise zusammensetzen, steht unter Was kostet Paintball?.