Paintball BorkenInfos rund ums Spiel im Westmünsterland

Paintball als Sport: Turniere und Ligen

Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Für die meisten Menschen ist Paintball ein Freizeitspaß für den Junggesellenabschied. Für ein paar tausend Spielerinnen und Spieler in Deutschland ist es ein Sport mit Training, Taktik und Ligabetrieb. Diese Seite erklärt, wie das organisiert ist.

Speedball: das Turnierformat

Turniere werden fast immer im Speedball gespielt. Das Feld ist klein, symmetrisch und mit aufblasbaren Bunkern bestückt, sogenannten Airballs. Jede Bunkerform hat einen Namen: lange Röhren heißen Snake, dreieckige Bunker Dorito, hohe Zylinder Can oder Temple. Weil das Feld auf beiden Seiten gleich ist, entscheidet nicht der Heimvorteil, sondern das Team.

Skizze eines Speedball-Feldes von oben mit Startbereichen, Snake-Linie und BunkernTeam ATeam BSnakeDorito-SeiteMitte
Grundriss eines Speedball-Feldes. In der Liga ist die Aufstellung für alle Teams einer Saison gleich.

Eine Runde dauert nur wenige Minuten. Beim Start, dem Breakout, rennen alle Spieler gleichzeitig los und versuchen, ihre Positionen zu erreichen, während die Gegner genau diese Laufwege beschießen. Wer den Breakout überlebt, kämpft danach um Raum, bis ein Team die Flagge an die gegnerische Startbox hängt.

Drei Spielformen: Freizeitspiel, Szenario im Gelände und Turnier-SpeedballFreizeitgemischte GruppenHalle oder WieseSzenarioWald, Geländelange MissionenTurnierTeams zu 3 oder 5Airball-Feld
Freizeit, Szenario und Turnier sind drei Welten mit eigenen Regeln.

Die Deutsche Paintball Liga

Die Deutsche Paintball Liga, kurz DPL, organisiert den Ligabetrieb in mehreren Stufen, von Bundesligen bis zu regionalen Ligen. Einen Überblick über Spielformen und Serien gibt der Wikipedia-Artikel zu Paintball. Gespielt wird meist mit fünf Spielern pro Team auf genormten Airball-Feldern. Einsteigerteams beginnen in den unteren Klassen, oft im Format mit drei Spielern, das weniger Leute und weniger Paint braucht. Daneben gibt es internationale Serien und Formate, in denen Teams aus ganz Europa antreten.

Was ein Turnierspieler braucht

BereichWas dazugehört
Ausrüstungelektronischer Markierer, schneller Hopper, Druckluftflasche, Pods, Turniermaske, Stollenschuhe
Trainingregelmäßige Trainingstage, oft wöchentlich, mit Drills und Spielzügen
Teamfeste Positionen, Absprachen, Kommunikation per Zuruf
BudgetPaint für Training und Turnier, Startgebühren, Fahrten
RegelkenntnisTurnierregelwerk, Strafen, Ablauf mit Schiedsrichtern

Vom Freizeitspieler ins Team

Der Weg ist kürzer, als viele denken. Viele Felder haben offene Trainingsabende, an denen auch Ligateams spielen. Wer dort regelmäßig auftaucht, wird schnell angesprochen. Wie so ein Einsteigertraining aussieht, steht unter Training für Einsteiger. Wer lieber auf der anderen Seite des Netzes steht, findet unter Schiedsrichter im Paintball einen Überblick über diese Aufgabe.

Nachwuchsturniere

Für junge Spieler gibt es eigene Wettbewerbe, oft regional organisiert. Sie sind der Einstieg in den Ligabetrieb und laufen mit denselben Grundregeln, aber meist mit kleineren Teams und kürzeren Spielzeiten. Was für Jugendliche rechtlich gilt, erklärt die Seite Paintball für Kinder und Jugendliche.