Paintball BorkenInfos rund ums Spiel im Westmünsterland

Paintball-Ausrüstung im Überblick

Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Für den ersten Termin brauchst du keine eigene Ausrüstung. Jedes Feld verleiht alles, was zum Spielen nötig ist. Trotzdem lohnt es sich zu wissen, was du da in der Hand hältst, und spätestens beim dritten Besuch stellt sich die Frage, ob ein paar eigene Teile nicht angenehmer wären.

Die Maske

Die Maske ist das wichtigste Teil, und sie ist auch das Erste, was sich Spieler selbst kaufen. Leihmasken werden zwar gereinigt, sitzen aber selten perfekt und beschlagen schneller. Eine gute Paintball-Maske hat:

  • ein Thermalglas aus zwei Schichten, das kaum beschlägt
  • einen Schutz für Ohren, Kinn und Stirn
  • ein weiches Polster, das dicht am Gesicht abschließt
  • eine Zulassung für Paintball, keine Ski- oder Werkstattbrille
Paintball-Schutzmaske von vorne mit Thermalglas und Ohrenschutz
Typische Vollmaske: Glas, Ohren- und Kinnschutz bilden eine Einheit. Foto: Mdrhw, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Der Markierer

Im Paintball heißt das Gerät Markierer, nicht Waffe oder Gewehr. Das ist mehr als Höflichkeit: Der Begriff beschreibt, was er tut. Er markiert Spieler mit Farbe. Leihmarkierer sind meist robuste mechanische Modelle, die zuverlässig laufen und wenig Pflege brauchen. Turnierspieler nutzen elektronische Markierer mit elektrischem Abzug, die schneller schießen können und fast keinen Rückstoß haben.

Das Standardkaliber ist .68, die Kugeln haben also etwa 17 Millimeter Durchmesser. Für Kinder und Low-Impact-Angebote gibt es kleinere .50er-Kugeln mit weniger Energie.

Elektronischer Paintball-Markierer mit Hopper in der Hand gehalten
Ein elektronischer Turniermarkierer mit aufgesetztem Hopper. Foto: Jouster, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Hopper, Flasche und Pods

Der Hopper sitzt oben auf dem Markierer und hält die Kugeln, meist 150 bis 200 Stück. Einfache Modelle füllen per Schwerkraft nach, elektronische Hopper drücken die Kugeln aktiv in den Markierer und verhindern Brüche im Lauf.

Die Flasche liefert das Gas. Früher war CO₂ verbreitet. Heute setzen die meisten Felder auf Druckluft, im Fachjargon HPA oder N2. Druckluft liefert gleichmäßigeren Druck, auch bei Kälte, und das macht die Schüsse präziser.

Pods sind Röhren für Nachschub, die du in einem Gurt am Rücken trägst. Für Freizeitspieler reicht meist das Nachfüllen zwischen den Runden.

Kleidung und Schutz

Lange Kleidung ist Pflicht, alles Weitere ist Komfort. Wer öfter spielt, kauft sich nach der Maske meist Folgendes:

TeilWofürWann sinnvoll
Handschuheschützen die Knöchel, die oft getroffen werdenab dem zweiten Besuch
Halsschutzdeckt eine der empfindlichsten Stellen absofort, kostet wenig
Knieschonerfür das Rutschen in die Deckungbei Hallenfeldern und Turnieren
StollenschuheHalt auf Rasen und Kunstrasenfür Outdoor-Felder

Leihen oder kaufen?

Rechne kurz nach: Wer zwei- oder dreimal im Jahr mit Freunden spielt, fährt mit Leihausrüstung plus eigener Maske am besten. Ein eigener Markierer lohnt sich erst, wenn du regelmäßig spielst, und dann sparen viele Felder dir auch Geld. Wie das zusammenhängt, steht unter Eigene Ausrüstung und Feldpreise.