Paintball BorkenInfos rund ums Spiel im Westmünsterland

Eigene Ausrüstung und Feldpreise

Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Irgendwann kommt der Punkt, an dem Leihmarkierer nerven. Sie klemmen, ziehen nach links oder fühlen sich einfach fremd an. Mit eigener Ausrüstung ändert sich aber nicht nur das Spielgefühl, sondern auch die Preisstruktur auf dem Feld. Diese Seite erklärt die Begriffe, die dir dabei begegnen.

Feldpaint-Pflicht

Die meisten kommerziellen Felder in Deutschland verlangen, dass du die Paintballs vor Ort kaufst. Das heißt Feldpaint-Pflicht. Der Grund ist nicht nur das Geschäft: Das Feld weiß dann, welche Qualität geschossen wird, wie die Kugeln gelagert wurden und dass sie zum Chrono passen. Schlechte oder alte Paint platzt im Lauf oder gar nicht am Gegner, beides ist ärgerlich.

BYOP: Bring your own paint

Manche Felder erlauben eigene Kugeln, meist gegen eine höhere Feldgebühr. Das heißt dann BYOP. Für Teams, die viel trainieren und Kisten günstig bei Händlern beziehen, kann sich das rechnen. Für Gelegenheitsspieler fast nie, denn die Feldgebühr steigt meist stärker, als du bei den Kugeln sparst.

Was sich mit eigener Ausrüstung ändert

PostenMit LeihausrüstungMit eigener Ausrüstung
Feldgebührmeist im Paket enthaltenseparat, oft günstiger als das Leihpaket
Markierer und MaskeLeihgebührentfällt, dafür Wartung und Ersatzteile
Druckluftim Paketoft als Tagesflatrate oder pro Füllung
PaintballsPaket plus Nachkaufmeist Feldpaint, als Kiste günstiger

Ab wann rechnet sich das?

Eine ordentliche Einsteigerausstattung aus Maske, gebrauchtem Markierer, Hopper und Druckluftflasche kostet einmalig etwa so viel wie mehrere Leihtage. Wer im Jahr nur zwei- oder dreimal spielt, wird diesen Betrag selten wieder hereinholen. Ab etwa einem Spieltag pro Monat sieht die Rechnung anders aus, vor allem wenn das Feld eine Mitgliedschaft oder Mehrfachkarte anbietet.

Paintball-Markierer mit elektronischem Hopper
Gebrauchte Turniermarkierer sind ein beliebter Einstieg. Wichtig ist eine ordentliche Wartung. Foto: Jouster, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Transport

Ein eigener Markierer bringt Pflichten mit. Auf dem Weg zum Feld muss er ungeladen und in einer verschlossenen Tasche oder einem Koffer liegen. Offen auf dem Rücksitz oder mit angeschraubter Flasche ist er nach dem Waffengesetz zugriffsbereit, und das ist ohne Erlaubnis nicht gestattet. Einen Überblick über die Regeln gibt die Seite Regeln und Sicherheit.

Der Weg ins Team

Wer eigene Ausrüstung hat, spielt meist bald mit festen Leuten. Viele Felder haben Trainingsabende für Fortgeschrittene, an denen auch Teams aus der Liga trainieren. Wie so ein Training aussieht, steht unter Training für Einsteiger.