Paintball BorkenInfos rund ums Spiel im Westmünsterland

Paintball-Training für Einsteiger

Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Wer ein paarmal Paintball gespielt hat, merkt schnell: Die Guten schießen nicht mehr, sie schießen klüger. Sie stehen anders hinter dem Bunker, zeigen weniger Körperfläche und wissen fast immer, wo die Gegner sind. Das ist kein Talent, sondern Training. Diese Seite zeigt, womit Einsteiger anfangen.

Haltung hinter dem Bunker

Die wichtigste Grundlage ist, wie du hinter deiner Deckung stehst. Anfänger stehen frontal hinter dem Bunker und schauen mit dem ganzen Kopf heraus. Besser:

  • seitlich zum Bunker stehen, die Schulter zur Deckung
  • auf der rechten Seite rechtshändig, auf der linken linkshändig schießen, damit möglichst wenig Körper sichtbar ist
  • nah genug am Bunker bleiben, dass Ellbogen und Knie nicht überstehen
  • den Markierer schon in Schussposition halten, bevor du herauskommst

Das Wechseln der Schusshand fühlt sich anfangs seltsam an, ist aber der größte Schritt vom Freizeit- zum Teamspieler.

Snap-Shooting

Snap-Shooting heißt: kurz aus der Deckung kommen, ein paar Schüsse abgeben, sofort wieder zurück. Die Übung dazu ist simpel. Ein Partner stellt ein Ziel in 20 bis 30 Metern auf, du stehst hinter einem Bunker. Auf Kommando kommst du heraus, schießt zwei bis drei Kugeln und verschwindest wieder. Zähle mit, wie viele Treffer du schaffst, und verkürze die Zeit außerhalb der Deckung Schritt für Schritt.

Aufblasbare Bunker in Rot und Blau auf einem Feld
Trainingsfelder bestehen meist aus denselben Airballs wie im Turnier. Foto: www.jackpine-paintball.com, Matthew Denn, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Laufen und Breakout

Der Start einer Runde entscheidet oft das Spiel. Übe deinen Lauf zur ersten Position immer wieder: wie viele Schritte, wo du rutschst, wann du schießt. Ein typischer Drill: Ein Spieler läuft, zwei andere beschießen seine Laufbahn aus der gegnerischen Startbox. Wer nach zehn Läufen nicht getroffen wird, hat einen guten Weg gefunden.

Kommunikation

Gute Teams reden ununterbrochen. Jeder Bunker auf dem Feld hat einen Namen, und jede Ansage ist kurz: Zahl der Gegner, Position, Status. „Zwei auf der Snake, eins im Dorito“ ist eine vollständige Information. Beim Training lohnt es sich, die Bunkernamen vor jeder Runde zu wiederholen, bis jeder sie ohne Nachdenken kennt.

Fitness

Paintball ist Sprintsport. Wer im Team spielen will, profitiert von Intervalltraining, Beweglichkeit in Hüfte und Knie und einer stabilen Rumpfmuskulatur. Knieschoner sind beim Rutschen Pflicht, auch beim Training. Wärm dich vor dem ersten Lauf auf, Zerrungen sind die häufigsten Verletzungen im Paintball.

Wo trainieren?

Viele Felder in NRW bieten Trainingstage für Fortgeschrittene an, oft am Wochenende mit festen Zeiten und günstigeren Paintpreisen. Dort trainieren auch Ligateams, und Gastspieler sind meist willkommen, wenn sie eigene Ausrüstung haben. Was das kostet, steht unter Eigene Ausrüstung und Feldpreise. Einen Überblick über den Ligabetrieb gibt die Seite Paintball als Sport.